TB Osterfeld vs. Rhein-Sieg Volleys 3:2 (18:25/21:25/25:22/27:25/25:13)
Einen wahnsinnigen Kraftakt haben die Männer vom TB Osterfeld am vergangenen Sonntag im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten vollbracht. Bei 0:2 und 19:21 aus Sicht der Hausherren sahen die Gäste aus dem Rheinland bereits wie die sicheren Sieger aus. "Das war heute ein Paradebeispiel, dass immer alles möglich ist im Volleyball", ordnete Trainer Markus Köster die dann folgende Aufholjagd seiner Mannschaft ein. Nötig wurde diese Aufholjagd, weil sein Team abermals etwas schludrig ins Spiel startete. "Auch die ersten zwei Sätze haben wir größtenteils gar nicht schlecht gespielt, aber insgesamt einfach zu viele Fehler gemacht. Dazu haben wir die gegnerischen Angriffe über Mitte und Diagonal zu selten entschärft bekommen", so Köster.
Ab dem dritten Satz sah das ganze dann anders aus. Die Eigenfehler der Hausherren reduzierten sich deutlich, während die Gäste nicht mehr so zuverlässig zum Erfolg kamen. Entscheidender wer aber, dass der Turnerbund spätestens nach dem gewonnenen dritten Satz wieder an seine Chance glaubte. "Da ist tatsächlich ein Schalter umgeklickt durch den gewonnenen Satz. Plötzlich waren wir viel präsenter und haben auch körpersprachlich voll dagegen gehalten", erklärte Kapitän Patrick Syrowiszka den Unterschied. Mit der Kraft des Glaubens im Rücken entschieden die Osterfelder nun, ermöglicht durch starke Abwehrarbeit, viele lange Ballwechsel für sich.
Im Angriff tat sich vor allem ein Spieler hervor: Diagonalangreifer Pascal Ertner nutzte seine körperliche Überlegenheit ein ums andere Mal aus und holte sich daher völlig verdient die goldende MVP Medaille. "Pascal hat sich das durch gute Leistungen und Steigerungen in den letzten Wochen erarbeitet und verdient. Dementsprechend freut mich das sehr für ihn, dass die Leistung auch entsprechend hervorgehoben wird", freute sich auch Colin Grimm für seinen Teamkollegen.
Es folgen nun nur noch zwei Spiele. Zunächst geht es am Samstag gegen die Drittvertretung des VV Humann Essen. Das Spiel wurde zeitlich etwas vorverlegt und steigt nun bereits km 16:30 Uhr im Gymnasium an der Wolfskuhle, Pinxtenweg 6 in Essen.
Es spielten: Beck, Ertner, Fischer, Grimm, Joneleit, Morandin, Neufeld, Reinelt, Santos, Sowa, Springer, Syrowiszka, Willbrand-Pappert.