SG Voerde/Osterfeld - TuSEM Essen 2:3
23:25, 25:21, 17:25, 25:22, 10:15

Gegen den direkten Tabellennachbarn TuSEM Essen konnte die SG dieses Mal nicht gewinnen, nimmt aber aus dem Tiebreak einen Tabellenpunkt mit.


Im ersten Satz war das Team noch nervös und machte unnötige Fehler, Zwar servierten Anke Ipta (14:11) und Marnie Nienaber (21:17) gut, doch der Vorsprung schmolz und konnte nicht ins Ziel gerettet werden (23:25).

Im zweiten Satz klappte dann schon vieles besser: die Angriffe hatten mehr Druck und auch in der Annahme sorgte Libera Beatrix Feierabend für Ruhe (25:21).

Zu Beginn des dritten Satzes fing sich die SG dann eine Aufschlagsserie ein (5:10). Zwar gesellten sich einige Blockpunkte hinzu, doch der anfängliche Rückstand konnte nicht mehr aufgeholt werden (17:25).

Im vierten Satz führte TuSEM schon 6:10, doch die SG robbte sich Punkt für Punkt wieder ins Spielgeschehen (22:22). Svenja Preußer behielt dann am Aufschlag zum Satzende die Nerven und die SG gewann 25:22 zum Satzausgleich.

Im Tiebreak lag die SG dann zum Seitenwechsel 6:8 hinten, doch TuSEM hatte das Momentum auf seiner Seite. Auch die beiden SG-Auszeiten und ein Spielerwechsel konnten den Satzverlust nicht stoppen.

"Dass der Tabellenpunkt wichtig war, steht außer Frage!" so SG-Trainer Egbert Spickenbom. Aktuell ist ART Düsseldorf seinem Team direkt auf den Fersen und konnte gegen Spitzenreiter Rumeln ebenfalls punkten. Platz fünf und den Abstiegsrelegationsplatz trennen nur fünf Punkte bei drei ausstehenden Partien. Die SG hat dabei keine leichte Aufgabe vor der Brust: neben Bedburg-Hau (3.) und Dingden (Letzter) wartet zum Saisonfinale dann noch der Tabellenführer Rumeln. Optimistisch stimmt das Team aber, dass in der Hinrunde aus allen drei Partien Punkte auf das SG-Konto wanderten. "Wiederholung erwünscht!".

Trotz der Niederlage nimmt das Team auch Positives mit. Erfreulich war außerdem, dass Mira Duk nach ihrer Verletzung erstmals wieder im SG-Kader stand.

SG V/O: Cammerer, Duk, Feierabend, Henkel, Ipta, Kirschke, Krüßmann, Nienaber, Pilawa, Preußer, Ziegler