In einem hochspannenden Spiel setzte sich TB Osterfeld mit 3:2 gegen Humann Essen 3 durch. Die Zuschauer erlebten ein spannendes Duell mit vielen langen Ballwechseln, starken Angabenserien und großem Kampfgeist auf beiden Seiten.
Osterfeld erwischte den besseren Start und konnte die ersten beiden Sätze für sich entscheiden. Vor allem eine stabile Abwehr und ein gut gesetzter Block brachten Humann Essen immer wieder in Schwierigkeiten. Besonders über die Mitte gelangen viele wichtige Punkte. Durch mehrere gezielte Diagonalwechsel im Spielaufbau stand Osterfeld häufig mit drei Angreifern am Netz, was den Druck auf die gegnerische Abwehr erhöhte. Zwar zeigte die Annahme phasenweise Schwächen und auch im Angriff fehlte gelegentlich die letzte Konsequenz, dennoch behielt Osterfeld zunächst die Oberhand.
Humann Essen ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und kämpfte sich mit ebenfalls starken und langen Angabenserien zurück ins Spiel und konnte so den dritten und vierten Satz für sich entscheiden und glichen zum 2:2 aus.
Im entscheidenden fünften Satz zeigte TB Osterfeld erneut seine Stärke. Die gute Abstimmung, eine weiterhin sehr starke Abwehrleistung und der effektive Block und Aufschlag sorgten schnell für klare Verhältnisse. Der Entscheidungssatz ging schließlich deutlich mit 15:7 an Osterfeld.
Neben den sportlichen Leistungen war auch der Teamgeist ein entscheidender Faktor. Sowohl von außen als auch auf dem Feld selbst wurde unermüdlich angefeuert und motiviert, um sich gegenseitig zu Höchstleistungen zu pushen. Am Ende belohnte sich TB Osterfeld für den Einsatz mit einem verdienten Sieg.
Am Ende überwog die Freude über den Sieg deutlich, und das Team kann stolz auf die gezeigte Moral und den Kampfgeist sein. Gleichzeitig bleibt jedoch die Erkenntnis, dass das 3:2 aus Osterfelder Sicht eigentlich unnötig war. Mit mehr Konstanz und mentaler Stabilität wäre an diesem Tag durchaus auch ein klarer 3:0-Erfolg möglich gewesen.
Es spielten: I. Seelig, C. Demir, M. Schröder, M. Gruhl, K. Haranina, K. Sliwik, P. Hüttemann, M. Schafferhans, L. Giesing und P. Spiegel