Nachdem - im übertragenem Sinne - der Motor bei der Mixed II zuletzt ein wenig stotterte, konnte am letzten Freitag endlich aus Sicht der Osterfelder mal wieder ein "Dreier" eingefahren werden.
Das 3:0 (25:22, 25:20, 25:21) musste der Turnerbund sich zwar durchaus erarbeiten, aber in Summe entspricht das Ergebnis auch dem tatsächlichen Spielgeschehen.
Trainer Pfiff hatte ein recht üppiges Aufgebot an Spielenden zur Verfügung - und dies sollte sich auf jeden Fall als Vorteil erweisen. Denn obwohl der TB Osterfeld in praktisch allen Sätzen zumindest zeitweise durch starke Serien den Gästen aus Hünxe fast schon enteilt war, konnten diese sich, je nach Rotationskonstellation, wieder herankämpfen. Jeweils geschickte taktische Wechsel in den Osterfelder Reihen, die in diesen Situationen besonders unter Druck kamen, waren an diesem Tag auf jeden Fall ein Schlüssel zum Sieg. Ein weiterer Faktor war der starke Kampfeswille der Hobby II, die keinen Ball so einfach aufgab. Auch wenn nicht immer perfekt abgestimmt, versuchte jeder der auf dem Feld stehenden Spielenden Verantwortung zu übernehmen und den Ball entweder zu retten oder zumindest unangenehm für die Gegenseite ins Feld zu bringen.
Da die Bruckhausener es ebenfalls verstanden den Ball im Spiel zu halten, durften Zuschauer und Schiedsgericht teilweise sehr lange und spannende Ballwechsel verfolgen. Natürlich gab es auf beiden Seiten die ein oder andere Kleinigkeit die optimaler ausgespielt werden können. Dem Turnerbund gelang es bisweilen nicht, bei den schwächeren Aufschlägen des Gegners schnell sich den Punkt zu sichern, weil der Aufbau schlicht zu fahrig war. Beim TV Bruckhausen führte die meist mobile Osterfelder Blockarbeit bzw. Feldabwehr dazu, dass so einige Angriffsschläge der kleineren Angreifer*innen zu risikoreich geschlagen wurden und im Netz oder Aus landeten.
Insgesamt hatten die Gastgeber vor allem in der Effektivität auch Vorteile. Mehrmals wurde die Verteidigung des TV Bruckhausen so unter Druck gesetzt, dass ein erster "Return"-Ball auch versenkt werden konnte. Oder auch - gerade bei langen Ballwechseln mit unorthodoxen Entwicklungen auf dem Spielfeld - per "call" und ggfs. Hilfszuspiel jemand in Szene gesetzt wurde, der die entstandenen Lücken bei den Gästen geschickt ausnutzen konnte.
Nach diesem verdienten Lichtblick geht die Hobby II auf jeden Fall zuversichtlich in das nächste Heimspiel gegen den VTS am kommenden Freitag.